Pure Ink

24. Mai 2023
WELCHE KÖRPERSTELLEN TUN AM MEISTEN WEH?
Schmerzen sind etwas ganz Individuelles. Während andere beim Stoßen des kleinen Zehs kollabieren, gibt es Kampfsportler, die Tritte und Schläge professionell hinnehmen und weiterkämpfen. Doch bei Tattoos ist das noch mal etwas ganz anderes.
Es kommt auch auf deine Tagesperformance an, wie sehr ein Tattoo wehtut. Ebenso kommt es auch auf den Artist selbst an, ob er beim Tätowieren behutsam vorgeht oder eher grob zu dir ist. Je nach Größe, Schattierung und Komplexität deines Tattoos, wird dementsprechend mehr Zeit in Anspruch genommen, was sich natürlich auch auf den Schmerz auswirkt.
Doch welche Stellen tun am meisten weh und wo steckt man die Schmerzen recht gut weg?
Grundsätzlich gilt: Die Körperinnenseite ist empfindlicher als die Körperaußenseite. Das liegt daran, dass die Haut zur Innenseite hin dünner ist, als nach Außen hin. Das spürst du auch, wenn du zum Beispiel mit deiner Hand über die Innen- und Außenseite deines Arms fährst. Wenn du also schon weißt, dass du für stärkere Schmerzen empfänglich bist, empfehlen wir dir, dein erstes Tattoo auf die Außenseite deines Körpers stechen zu lassen. Am wenigsten empfindlich sind hierbei die Arme und Beine.
Außerdem gibt es noch ein paar Regionen, an denen die Haut besonders dünn ist und die Schmerzen dementsprechend stärker. Dazu zählen die Knöchel, Ellenbogen, der Fuß- und Handrücken, der Hals, das Schlüsselbein, die Rippen und natürlich das Gesicht. Dort werden die Sessions wahrscheinlich nicht sehr angenehm für dich sein.
Wichtig ist, dass du dich auf deinen Termin gut vorbereitest und einen guten Artist an deiner Seite hast, welcher dich zwischendurch auch beruhigen kann. Vermeide es, hektisch zu werden oder vor Schmerz wegzuzucken. Das Verletzungsrisiko steigt damit radikal und auch das Tattoo kann dadurch schnell ruiniert sein.
Wenn du weitere Fragen zu diesem Thema hast, kannst du uns jederzeit kontaktieren!
